Saturday, November 04, 2006

Die gemeine deutsche Hausfrau und "Ursus elasticus", eine reizvolle Kombination

Weiter mit dem versprochenen Bericht über den netten älteren Herren (vor sechs Monaten emeritierter Professor den Universität Bad Neustadt/Saale). Ich schätze ja diese Dozenten vom alten Schlag die durchaus in der Lage sind 90min. und mehr Frontalunterricht ohne spontan einsetzende Narkolepsie meinerseits zu bewältigen. Also tatsächlich informativ und kurzweilig, mit netten Anekdoten gespickt...der "Ursus elasticus" ist hierbei der gewöhnliche Gummibär. Wahrlich interessant wurde die Veranstaltung durch das doch etwas, nun ja, mittelalterlich anmutende Welt- und im besonderen Frauenbild des Referenten beeinflusst, sprach er doch konsequent über die Qualitäten der deutschen Hausfrau an sich und in der Küche, die Schwierigkeiten der Umsetzung einer modifizierten Ernährung nur für sich (dies sei dem alleinverdienenden Hausherren/Ehemann o.ä. schon rein finanziell nicht zuzumuten), weiterhin könnten die jungen (Haus)frauen heutzutage ja sowieso nicht mehr kochen, geschweige denn einkaufen...einer Kollegin schlugen daraufhin auch prompt die Flammen aus Augen und Ohren und nur sein hohes Alter und der damit verbundene "senile Beißschutz" waren in der Lage sein (Rest)leben zu bewahren! Ich konnte jedenfalls meinen Schatz sinnloser Zitate kostenlos erweitern...

1 Comments:

Blogger mj said...

Und dabei steht doch selbst im aktuellen Spiegel Nr.44 (Wer regiert Deutschland?) auf Seite 86ff. das es heutzutage immer mehr die Männer sind, die kochen und dass das total IN sein soll. (Es wäre das erste Mal, dass ich etwas gemacht habe, was dann IN wurde...). Gerade für eine so ökotrophologisch angehauchte Veranstaltung mit 'sozialer Komponente' solltest Du Dir den Artikel besorgen!
Aber natürlich warten wir auf Zitate!!!

9:52 AM  

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